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2.543 Mal starker Arm

Bilanz der Rechtshilfe für Beschäftigte in Hamburg

Die Rechtsberatung der IG BAU Hamburg hilfte bei Ärger mit Chef oder Behörden (Foto: IG BAU).
Die Rechtsberatung der IG BAU Hamburg hilfte bei Ärger mit Chef oder Behörden (Foto: IG BAU).
10.07.2017
Juristischer Beistand bei Problemen im Job: Im letzten Jahr waren die Rechtsberater der IG BAU Hamburg in insgesamt 2.543 Fällen aktiv. Die Rechtsschutz-Experten der Gewerkschaft standen Beschäftigten zur Seite, wenn es Ärger mit dem Chef oder der Bürokratie gab.

„Für volle Terminkalender sorgten Rechtsfragen von A wie Abmahnung bis Z wie Zeugnisverweigerung“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Matthias Maurer. Auch zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2016 häufig Thema gewesen, so der Gewerkschafter. Viele Arbeitgeber hätten den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten. „Behördenentscheidungen wie fehlerhafte Hartz-IV-Bescheide, Rentenberechnungen oder Schwerbehindertenanerkennungen bargen ebenfalls Konfliktpotenzial“, so Maurer weiter.

Häufig sei gerade die Reinigungsbranche von Streitigkeiten betroffen: „Angeordnetes Turbo-Putzen ohne Zahlung der Mehrarbeit ist leider nach wie vor ein Trend bei vielen Firmen“, beklagt die IG BAU. Aber auch Bauarbeiter, Garten- und Landschaftsbauer, Maler und Lackierer bis hin zu Floristen hätten oft nach fachlicher Hilfe gefragt. Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich weder von Chefs noch von Behörden einschüchtern zu lassen.

Termine für die Rechtsberatung können in den IG BAU-Büros in Hamburg (Telefon: 0 40 – 25 30 44-0) und Stade (Telefon: 0 41 41 – 6 25 01) vereinbart werden.

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