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Auf Wasser, Sonnencreme und Schatten kommt es an!
Übrigens: „Oben ohne ist bei der Arbeit unter praller Sonne alles andere als sexy. Im Gegenteil: Möglichst viel vom Körper sollte mit Stoff bedeckt sein. Auch ein luftdurchlässiger Bauarbeiterhelm mit Nackenschutz gehört zum Sommer-Outfit auf dem Bau“, macht Achim Bartels klar. Dafür habe der Arbeitgeber zu sorgen.
Genauso wie für reichlich Getränke: „Auch das Durstlöschen bei Sommerhitze ist Sache des Chefs“, sagt Achim Bartels. Der IG BAU-Bezirkschef fordert alle Arbeitgeber in Hamburg auf, für eine „Getränke-Flatrate“ zu sorgen, wenn deren Beschäftigte tagsüber draußen sind. Bei schwerer Arbeit in großer Hitze rät die Gewerkschaft, drei bis fünf Liter pro Tag zu trinken. „Es gilt die Faustregel: alle 15 bis 20 Minuten ein volles Wasserglas. Ideal sind Wasser und kalte Tees“, sagt Achim Bartels.
Auch regelmäßige Pausen im Schatten – zum Beispiel unter einem Sonnensegel – seien wichtig. „Außerdem sollten Arbeitszeiten stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden gelegt werden“, rät Bartels. Es gelte die „WSS-Regel“: Wasser, Sonnencreme und Schatten – darauf komme es an. Außerdem empfiehlt die IG BAU einen regelmäßigen „Hautkrebs-Check“: Einmal pro Jahr sollten Menschen, die regelmäßig draußen arbeiten, zum Hautarzt gehen, so die Gewerkschaft.
Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) praktische Tipps zum effektiven Sonnen- und Hitzeschutz: www.bgbau.de/service/angebote/arbeitsschutzpraemien/praemie/individueller-sonnen-und-hitzeschutz



